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Positiv Denken

Wie positives Denken gegen Akne hilft!

Die Gründe für Pickel, Pusteln und Mitesser werden zunächst in der Ernährung, einer hormonellen Umstellung, falscher Pflege, Nikotin und Stress gesucht. Das Angebot an Kosmetika, Cremes und anderen Mittelchen gegen unreine Haut ist riesengroß. Oftmals spielt allerdings die Lebenseinstellung eine tragende Rolle. Positives Denken kann nachweislich die Gesundheit und das Hautbild verbessern.

Hormone

Der seelische Zustand als Auslöser für Akne

Pickel hat jeder mal, vor allem in der Pubertät. Der psychische Stress in Zeiten von Perfektionismus und Schönheitswahn ist eine große Belastung. Bei starker Akne bleiben oftmals nicht nur Vernarbungen, sondern im schlimmsten Fall auch Depressionen zurück. In Zeiten, wo makellose Haut in sozialen Medien und der Werbung Pflicht ist und zum Schönheitsideal gehört, kann schnell ein Teufelskreis entstehen. Die Verzweiflung mancher Betroffener wegen schlechter Haut wird immer größer, die Gedanken immer negativer, der Stress größer, die Pickel immer mehr. Akne ist auch ein Hinweis auf unbewussten Stress, also auf eine innere unbewusste aggressive Haltung gegenüber Aspekten wie zum Beispiel der Veränderung in der Pubertät oder einer Schwangerschaft.

Der Spruch „Die Haut ist der Spiegel unserer Seele“ kommt nicht von ungefähr. Zahlreiche Studien zeigen, dass Akne tiefer geht und sich eben nicht nur oberflächlich auf der Haut bemerkbar macht. Akne kann erhebliche Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben und dasselbe gilt umgekehrt. Der seelische Zustand kann einen maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Haut haben. Die Psyche spielt für den Verlauf und die Verarbeitung der Krankheit eine besonders wichtige Rolle. Das Zauberwort bzw. die Zauberwörter in diesem Fall heißen positives Denken!

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Die Kraft der Gedanken

So zeigen Studien, dass es eine Verbindung zwischen einer positiven Lebenseinstellung und der Gesundheit gibt. Denn hat man den Dreh raus, seine Gedanken langfristig in den positiven Bereich zu lenken, freut sich nicht nur das Seelenleben, es kann sich auch durchaus positiv auf den Körper und die Gesundheit auswirken. Nachweislich wurden bereits folgende Effekte erkannt: ein niedrigerer Blutdruck, eine geringere Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen, bessere Gewichtskontrolle oder ein gesünderer Blutzuckerspiegel.

In klinischen Studien wurde bewiesen, dass Gedanken unser Immunsystem und Hormonsystem maßgeblich beeinflussen. Selbst Wunden heilen offensichtlich langsamer, wenn der Körper stressbelastet ist. Am einfachsten lässt sich die positive Wirkung von Gedanken auf den Körper mit Hilfe des Placeboeffektes darstellen. Alleine der Glaube an die Wirksamkeit eines Medikaments trägt zur Heilung bei. Positives Denken wirkt somit auf den Körper und auch auf die Haut.

Positiv Denken

Wie positives Denken funktioniert

Bei Pickel und unreiner Haut sich „schön fühlen“, selbstbewusst auftreten und positive Gedanken hegen? Wie soll das gehen? Sich selbst schaut man im Spiegel bekanntlich am kritischsten an. Manchmal sucht man dabei regelrecht nach jeder kleinsten Unreinheit. Klar, dass einem da viel mehr auffällt als jedem anderen. Und manchmal bildet man sich sogar ein, der unschöne Pickel am Kinn wäre viel größer und furchtbarer als er eigentlich ist. Das Gehirn spielt uns dabei oft einen Streich und lässt Dinge viel dramatischer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Diesen Fakt sollten sich Betroffene täglich vor Augen führen.

 

Genauso gilt: Wenn man wieder einmal das Gefühl hat, dass alle bis auf einen selber "schöne" Haut haben, dann schaut man das nächste Mal einfach ein bisschen genauer hin und wird merken: Kaum jemand hat eine makellose Haut! Unter der Flagge der Body-Positivity-Bewegung bekennen sich inzwischen viele Frauen auf Instagram zu ihrer Akne. Sie posten Bilder, um zu zeigen: "Seht her, wir sind auch mit Pickeln schön!". Durch mehr Bewusstsein wird der Druck, besonders unter jungen Menschen mit Akne, verringert.

5 Tipps für positives Denken

  1. Umgebt euch mit Menschen, die sich positiv auf euch auswirken und die euch gut tun.
  2. Führt eine Art Dankbarkeitstagebuch, in dem ganz bewusst jeden Tag die schönen Dinge des Lebens, wenn auch vermeintlich noch so klein und unbedeutend, notiert werden. So konzentriert man sich bewusst auf das Gute im Leben.
  3. Definiert eine positive Eigenschaft an euch. Was gefällt euch an eurem Körper besonders gut? Haltet euch das vor Augen. Viele andere Menschen sind deshalb neidisch auf euch.
  4. Haltet euch vor Augen: Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit ihrem eigenen Leben und ihren Unzulänglichkeiten beschäftigt, als sich Gedanken über eure Haut zu machen.
  5. Setzt euch ein positiv besetztes Zielbild von euch. Es ist belegt, dass solche emotional positiv besetzten Bilder das Immunsystem und den Heilungsprozess unterstützen und die eigene Kompetenz im Umgang mit schwierigen Situationen erhöhen.

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