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Unreine Haut durch falsche Haarwäsche

Der strahlende, porentiefe Teint lässt auf sich warten? Es sind nicht immer Gründe wie Schokolade, der Stress oder der monatliche Zyklus, welche Pickel und unreine Haut verursachen. Wer hätte gedacht, dass auch Produkte für die Haare schlecht für die Haut sein können? Mit unseren Tipps strahlen Haut und Haare künftig um die Wette.

Inhaltsstoffe checken

Die meisten Haarpflegeprodukte sind voller synthetischer Produkte, Weichmacher und Konservierungsstoffe, die dem Haar vielleicht gut tun, die Haut aber schädigen und Pickel, Mitesser oder Ekzeme verursachen. Inhaltsstoffe, insbesondere in Shampoos und Conditioner können die Gesichtshaut sowie die Haut am Rücken und Dekolleté irritieren. Somit solltet ihr den Verpackungsinhalt eures Shampoos genau unter die Lupe nehmen.

Da wäre zum einen der Inhaltsstoff Panthenol: Er versorgt das Haar zwar mit Feuchtigkeit und macht es geschmeidig-glänzend. Doch wer Probleme mit Akne hat, sollte darauf achten, dass er keine Haarprodukte mit diesem Inhaltsstoff verwendet, da er unter Verdacht steht, Pickel auszulösen.

Silikone glätten oberflächliche Haarschäden, da sie sich wie eine Schutzschicht um das Haar legen. Genau denselben Effekt üben sie allerdings auch auf der Haut aus und verstopfen somit die Poren. Der Talg aus den Talgdrüsen kann nicht abfließen und es bilden sich Pusteln und Pickel.

Propylenglykol ist eine Erdöl-Verbindung, die das Haar weich und geschmeidig macht. Sie kann aber zum Austrocknen der Haut beitragen. Die wiederrum reagiert mit einer erhöhten Talgproduktion, um den Effekt auszugleichen, was in weiterer Folge zu verstopften Poren und unreiner Haut führen kann. Einige Menschen reagieren auf diesen Stoff auch mit Juckreiz und Hautrötungen. Generell sollte man daher auf milde Shampoos setzen, die weder die Kopfhaut noch den Haaransatz austrocknen, um Mitessern in dieser Gesichtsregion entgegenzuwirken.

Beauty Routine prüfen

Nicht unbeachtet darf die Beautyroutine bleiben: Man sollte unter der Dusche immer erst die Haare waschen und mit der Spülung behandeln. Erst dann widmet man sich dem Rest des Körpers. So werden schädliche oder hautirritierende Inhaltsstoffe aus den Haarpflegeprodukten im letzten Schritt abgewaschen und bleiben nicht auf der Haut. Weiters sollte beim Haarewaschen vermieden werden, dass zu viel vom Shampoo und Conditioner über das Gesicht läuft. Lange Haare wäscht man deshalb am besten über Kopf. Dasselbe gilt für Haarspray & Co. Beim Auftragen darauf achten, dass nur die Haare und nicht die Haut am Gesicht, Hals oder Rücken mit den Produkten in Berührung kommen. Eine Kopfmassage mit Arganöl zwischendurch beruhigt nicht nur die Kopfhaut, sondern reduziert auch die Produktion von überschüssigem Talg.

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