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Pickelstop Wasser

Teebaumöl gegen Pickel

Gegen unliebsame Pickel und Mitesser wirkt Teebaumöl wahre Wunder. Das natürliche Mittel ist entzündungshemmend und antibakteriell.

Die Wirkung

Unreinheiten werden durch verstopfte Poren verursacht. Häufig sind daher fettige Hauttypen von Pickeln, Mitessern und Akne betroffen. Das natürliche Öl der Haut ist wie ein Klebstoff, welcher abgestorbene Haut und Talg festhält. Entzündet sich das Ganze durch Bakterien entstehenden eitrige, rote Pickel. Teebaumöl kann helfen, die meisten Arten von Hautunreinheiten zu behandeln und zu verbessern. Die antiseptische Wirkung des Naturmittels beugt neuen Entzündungen vor und beschleunigt die Heilung bestehender.

Das Öl wird direkt aus Blättern und Zweigen des in Australien heimischen Teebaums gewonnen. Australische Ureinwohner verwendeten schon gepresste und zerrissene Teebaumblätter als Heilbandagen für Schnitte, Kratzer, Wunden und mehr. Sie halfen der Haut, schnell zu heilen und Wunden vor Infektionen zu schützen.

Es dauert eine Zeitlang bis sich die Haut an die neue Pflege mit Teebaumöl gewöhnt. Während manche schon nach einigen Tagen einen Unterschied erkennen können, kann es bei anderen bis zu drei Monate dauern, bis positive Effekte eintreten. Sieht man von dem etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch des Teebaumöls ab und beachtet die richtige Aufbewahrung und Anwendung, ist es ein preiswertes und wirksames Heilmittel gegen großflächige Akne sowie einzelne Pickel.

Die Anwendung

Teebaumöl, abgefüllt in kleinen Fläschchen, findet ihr in Drogeriemärkten, Reformläden oder Apotheken. Generell solltet ihr beim Kauf des ätherischen Öls auf die Herkunft achten. Teebaumöl aus Australien hat den höchsten Gehalt von Terpinen-4-ol. Dieser Inhaltsstoff ist besonders gut für eure Haut. Das Öl kann direkt angewandt werden oder ihr fügt ein paar Tropfen zu euren bestehenden Pflegemitteln hinzu.

Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an Produkten zu kaufen: wie Reinigungslotions, Gesichtsmasken und Cremen, die bereits mit Teebaumöl versehen sind. Auch in Kosmetika wird das Naturheilmittel eingesetzt. Mit einem entsprechenden Abdeckstift überdeckt ihr so nicht nur unschöne Stellen, ihr bekämpft auch gleichzeitig Pickel. Bei eitrigen, sehr hartnäckigen Pickeln betupft ihr die betroffene Stelle am besten abends direkt mit dem Öl. Während der Nacht kann das Öl seine volle Wirkung entfalten.

Generell gilt: Teebaumöl immer nur auf gereinigte Haut auftragen und Schleimhäute sowie die Augenpartie aussparen. Sobald ihr ein verbessertes Hautbild bemerkt, solltet ihr nicht aufhören, das Teebaumöl zu benutzen. Nur bei regelmäßiger Anwendung kann es auch in Zukunft vorbeugend gegen Pickel und Unreinheiten wirken. Die richtige Lagerung ist wichtig. Am besten lagert ihr Teebaumöl kühl (unter 25° C), lichtgeschützt und luftdicht. Außerdem sollte Teebaumöl nicht allzu lange aufbewahrt werden.

Nicht für jeden Typ

Doch Teebaumöl ist nicht immer harmlos. Auch vermeintlich „sanfte“ Naturprodukte sind keine Ausnahme. Es kann genauso zu Nebenwirkungen führen wie Arzneimittel. Ein Nebeneffekt von Teebaumöl ist die Austrocknung der Haut. Bei empfindlichen Personen kann es gar zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen. Eine tägliche Anwendung in purer Dosis ist generell nicht unbedingt empfehlenswert. Teebaumöl sollte eine Option als Ergänzung der Pflegeroutine sein.

Bildnachweis:

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UNSPLASH ©tiara-leitzman

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