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Rotlicht gegen Unreine Haut

Rotlicht gegen unreine Haut

Frisch aus dem Urlaub? Herrlich! Man ist gut erholt, die Haut oftmals nicht nur schön gebräunt sondern auch reiner und glatter. Gerade Aknepatienten oder Menschen mit unreiner Haut freuen sich nach der Reise in den Süden über ein verbessertes Hautbild. Das liegt an der wärmenden Infrarotstrahlung der Sonne. Good News! Durch die Verwendung einer handelsüblichen Rotlichtlampe kann derselbe Effekt auch zu Hause erzielt werden.

Rotlicht gegen Unreine Haut

Die Wirkung von Infrarotlicht

Eigentlich kennt man die Rotlichtlampe aus der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Muskelverspannungen oder Erkältungen. Tatsächlich kann die Infrarotlampe aber auch zu einer langsamen aber langfristigen Verbesserung des Hautbildes beitragen. Grund dafür ist einerseits die wärmende Wirkung und andererseits die Verbesserung der Hautdurchblutung. Grundsätzlich kommen zwei Strahlenarten zum Einsatz: die sichtbaren und die unsichtbaren Strahlen.

Rotlicht zur Vorbeugung

Die unsichtbaren Infrarotstrahlen dringen bis zu sechs Millimeter in die Haut ein, erweitern dort die Gefäße und tragen zur Vorbeugung neuer Unreinheiten bei. Die Durchblutung wird angeregt, die Poren erweitert. Die Bildung neuer Pickel und Mitesser wird somit verhindert, da die erweiterten Poren und Talgdrüsen nicht so leicht verstopfen. In Folge bilden sich keine neue Mitesser und Pickel.

Rotlicht zur akuten Behandlung

Der durchblutungsfördernde Effekt durch die wärmenden, sichtbaren Strahlen wirkt nicht nur positiv auf Gelenke, er fördert auch ein schnelleres Abheilen von Entzündungen, wie eben Pickel. Die Haut wird generell trockener und produziert, mit der richtigen Dosierung des Rotlichtes (siehe Hinweise), weniger Fett und Talg.

Rotlicht gegen Unreine Haut

Die Behandlung mit Rotlicht

Bevor man mit der Anwendung beginnt, sollten folgende Hinweise beachtet werden.

  • Die Haut, egal ob im Gesicht, am Dekolleté oder am Rücken, darf maximal 15 Minuten mit Rotlicht bestrahlt werden.
  • Eine Behandlung mit der Infrarotlampe sollte nicht öfter als vier Mal pro Woche gemacht werden und nur ein Mal pro Tag.
  • Der Abstand zwischen Haut und Infrarotlampe muss mindestens 50 Zentimeter betragen. Sollte ein brennendes Gefühl auftreten, den Abstand noch vergrößern.
  • Zum Schutz der Augen und des Augenlids muss eine Schutzbrille getragen werden.
  • Bei Eiterpickeln sollte keine Behandlung mit Infrarotstrahlen zum Einsatz kommen, da die Wärme die Entzündungen verschlimmert.
  • Erste Erfolge werden nach drei bis vier Wochen sichtbar. Geduld ist also angesagt.

Auf Knopfdruck

Wer lieber einen perfekt temperierten Nebel auf Knopfdruck mag findet mittlerweile eine große Auswahl an Gesichtssauna-Geräten. Diese sprühen einen rund 40 Grad warmen, hauchfeinen Nebel mit Ionen auf die Haut. Diese Geräte sind in Elektromärkten erhältlich.

Bildnachweis:

shutterstock ©Serghei Starus
shutterstock ©Feomarty Olga

 

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