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Pickel auf der Kopfhaut: Ursache & Heilung

Pickel entstehen nicht nur im Gesicht, auch auf der Kopfhaut können sich unangenehme und störende Pusteln bilden. Die Gründe dafür sind verschieden und hängen meist mit der Pflege zusammen.

Die Ursachen

Gerade jetzt im Winter sind Pickel auf der Kopfhaut keine Seltenheit. Mützen und andere Kopfbedeckungen lassen uns am Kopf schwitzen. Der Schweiß verstopft die Poren, Talg kann nicht abfließen und in weiterer Folge entstehen Pickel. Oftmals werden Hauben & Co. zu selten gewaschen. Bakterien sammeln sich, dringen in die Haarfollikel und sorgen dort für Entzündungen.

Nicht selten sind auch Männer von Pickeln auf der Kopfhaut betroffen. Ist die Kopfhaut z. B. durch Rasur beschädigt, sind die Haarfollikel anfälliger für Infektionen – sie entzünden sich und bilden Pusteln und eitrige Pickel. Aber auch Stress, Medikamente und hormonelle Veränderungen können Schuld an unreiner Haut, unter anderem am Kopf, sein. Weiters können allergische Reaktionen durch falsche bzw. neue Pflegeprodukte oder Waschmittel hervorgerufen werden.

Werden die Pickel am Haupt nicht behandelt, kann das Folgen haben. Juckreiz, Entzündungen, Krusten, schlussendlich auch Narben und größere Furunkel auf der Haut sowie Pilzinfektionen können auftreten. Nicht immer sind Pickel auf der Kopfhaut auch Unreinheiten. Bei nässenden, schuppenden, rötlichen Stellen kann es sich um ein Ekzem oder eine Art Schuppenflechte handeln. Hier gilt: ab zum Hautarzt!

Was hilft?

Pickel auf der Kopfhaut können normalerweise relativ rasch beseitigt werden. Antibakterielle, parfümfreie Shampoos und solche mit möglichst geringem pH-Wert (pH-neutral) können erste Hilfe leisten. Hände weg von „scharfen“ Reinigungsprodukten oder Kosmetika, die mit Ölen angereichert sind. Die Öle legen sich als Schicht über die Kopfhaut und verhindern das Abfließen von Talg aus den Haarfollikeln.

Aber auch im Haushalt lassen sich Produkte zur Behandlung finden. Teebaumöl, Olivenöl und Zucker zu einem Peeling mischen und damit sanft die Kopfhaut massieren. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Teebaumöl wirkt desinfizierend und trocknet Pickel aus. Außerdem wird der Juckreiz durch das Olivenöl gemildert.

Das Spurenelement Zink, als Salbe oder in Form von Tabletten (z. B. SanDermin Kapseln), verschafft ebenfalls schnelle Linderung. Grundsätzlich sollte man auf jegliche Kosmetikprodukte wie z. B. Gel, Spray, Haarfärbemittel so gut es geht verzichten. Auch heißes Haarföhnen und die Verwendung von Glätteisen oder Lockenstab sollte erstmal ausbleiben.

Ursachen bekämpfen

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Mit den folgenden Tipps haben Pickel auf der Kopfhaut keine Chance. Außerdem: Je gesünder die Kopfhaut um so geschmeidiger und kräftiger sind auch unsere Haare.

 

  • Haare jeden zweiten Tag und immer nach dem Sport mit einem milden Shampoo waschen. Abgestorbene Hautzellen und Schweiß verstopfen sonst die Talgdrüsen.
  • Ölige Haarprodukte vermeiden, denn sie verstopfen die Poren.
  • Haare regelmäßig bürsten, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen!
  • Mützen, Stirnbänder und auch die Bettwäsche (Kopfpolster) sowie Handtücher regelmäßig waschen. Schmutz und Bakterien haben sonst auf der Kopfhaut ein leichtes Spiel.

Bildnachweis:

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