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Positiv Denken

Pickel am Rücken bei Männern

Wer glaubt, dass Pickel und Akne nur am Gesicht entstehen können, der hat sich geirrt. Auch die Brust und der Rücken können von diesen unangenehmen Hautveränderungen betroffen sein. Vor allem bei Männern kommen Pickel am Rücken besonders häufig vor. Man(n) ist diesen unschönen Erscheinungen aber nicht hilflos ausgeliefert. Hier sind einige Tipps, was man dagegen tun kann.

Was sind die Ursachen für Pickel am Rücken?

Der Rücken zählt neben dem Gesicht zu den Körperregionen, die die höchste Dichte an Talgdrüsen pro Quadratzentimeter aufweisen. Wenn Talgdrüsen verstopfen oder übermäßig Talg produzieren, entstehen Pickel.

Wie kommt es zu einer Talg-Überproduktion oder Verstopfung? Zinkmangel, hormonelle Probleme und falsche Kleidung sind hier die Hauptursachen. Synthetische Stoffe, die starkes Schwitzen fördern bzw. den Schweiß nicht optimal nach außen leiten, lassen die Haut nicht atmen und verstopfen die Poren. Männer leiden insbesondere durch den Überschuss des männlichen Geschlechtshormons Testosteron an Hautunreinheiten, da dieses Hormon die Talgproduktion fördert. Zinkmangel ist eine weitere Ursache für Pickel am Rücken

Die richtigen Pflegeprodukte

Bei Pflegeprodukten sollte man darauf achten, dass sie ph-neutral und seifenfrei sind. Die meisten anderen Produkte regen die Talgproduktion an. Gut geeignet sind Duschgels, die Salicylsäure enthalten – optimalerweise in einer Konzentration von zwei Prozent. Das Pflegeprodukt sollte aufgeschäumt und nach einer Einwirkungszeit von einer Minute abgespült werden. Wichtig ist es auch, darauf zu achten, nicht zu heiß zu duschen. Das irritiert nämlich die Haut und greift den Säureschutzmantel an. Die Haut reagiert auf das Austrocknen mit einer erhöhten Talgproduktion und fördert das Auftreten von Pickeln. Abgestorbene Hautzellen gehören regelmäßig abgetragen. Hierfür eignet sich ein Enzympeeling besonders gut. So wird die Haut besser mit Sauerstoff versorgt und Mitesser & Co können sich nicht so leicht bilden.

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Wäsche öfter waschen

Wer zu starkem Schwitzen neigt, sollte seine Kleidung ganz besonders oft waschen. T-Shirts bzw. Kleidungsstücke, die direkt auf der Haut liegen, gehören schon nach einmaligem Tragen in die Waschmaschine. Wer stark schwitzt, sollte generell darauf achten, vorwiegend atmungsaktive Kleidung zu tragen. Auch die Bettwäsche gehört im Falle starken Schwitzens einmal wöchentlich in die Waschtrommel – und das bei 60 Grad. Wer unter Pickeln am Rücken leidet, sollte auch seine Matratze einmal im Monat mit einem Dampfgerät reinigen.

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Die richtige Ernährung und ein gesunder Lebensstil

Fette Nahrungsmittel und Speisen mit hohem Zuckergehalt fördern eine unreine Haut. Stattdessen empfiehlt sich der Verzehr von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Beim Gemüse sollte man vor allem zu den grünen Sorten greifen. Nahrungsergänzend können Zinkpräparate eingenommen werden. Hier sollte der oder die Betroffene aber vorab mit einem Arzt oder Apotheker sprechen. Faktoren wie Alkohol, Rauchen und Stress sollten ebenso vermieden werden, genau wie zu langes Sonnenbaden. Wenn man das alles beherzigt, zwei Liter Wasser am Tag trinkt sowie auf ausreichend Schlaf achtet, dann werden es die Pickel am Rücken sehr schwer haben.

Bildnachweis:
shutterstock: ©marilyn barbone, ©Africa Studio, ©New Africa, ©Skeronov

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