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Pflegeroutine bei Pickeln

Es beginnt mit ein paar kleinen Unreinheiten, die sich dann schnell großflächig ausbreiten und sich zu Akne entwickeln können. Wenn die kleinen Pickelchen zu sprießen beginnen kann es schnell sein, dass man sich unwohl in seiner Haut fühlt und das Gesicht am liebsten unter einem großen Kapuzenpullover versteckt. Das soll aber nicht sein!

Wenn die Haut zu Pickel (im Fachchinesisch Komedonen genannt) neigt ist es besonders wichtig auf die richtige Pflegeroutine zu achten. Die betroffenen Hautstellen sind oft sehr empfindlich und benötigen eine Extraportion Aufmerksamkeit und Pflege. Mit der richtigen Pflegeroutine und den passenden Produkten kann sich die Haut optimal regenerieren und ihr seid einem strahlend schönen Hautbild gleich einen Schritt näher.

Dabei ist allgemein zu beachten, unbedingt zu alkoholfreien, ölfreien, pH-neutralen und parfumfreien Produkten zu greifen. Des Weiteren sollten die Pflegeprodukte frei von komedogenen Inhaltsstoffen (=Inhaltsstoffe die dazu führen können, dass Poren leichter verstopfen) sein. Eine Liste mit Inhaltsstoffen die als komedogenen bezeichnet werden, haben wir euch hier zusammengestellt.

Natürliches Pickelmittel

Auf eine zu aggressive Pflege sollte ebenfalls verzichtet werden, denn diese kann die ohnehin empfindliche Haut noch mehr schädigen und den Säureschutzmantel angreifen. Dadurch trocknet die Haut aus, fettet stark und produziert vermehrt Talg. Die ungewünschte Folge: Entstehung von neuen Pickel. Also bitte Hände weg von zu aggressiven Produkten.

Aber Vorsicht: Die Haut ist so individuell wie die Person, die in ihr steckt. Deswegen kann nicht jedes Hautproblem mit den gleichen Produkten gepflegt und behandelt werden. Am besten erkundigt ihr euch bei eurem Dermatologen nach Produkten und Inhaltsstoffen, die für euch am geeignetsten sind. Ausgestattet mit den Produkten, die eure Haut benötigt, haben wir für euch eine Pflegeroutine zusammengestellt, die ihr nun ganz einfach umsetzen könnt. Probiert es aus!

Gesichtsreinigung

Pickel Behandlung

Die richtige Gesichtsreinigung ist das A und O für schöne Haut – denn nur eine saubere Haut ist auch eine gesunde Haut. Deswegen sollet ihr euch für die Gesichtsreinigung ausreichend Zeit nehmen und bei diesem Prozess die Haut optimal auf die anschließende Pflege vorbereiten. So können auch die Pflegestoffe eurer Produkte besser aufgenommen werden. Eine tägliche Reinigung hilft zusätzlich die Talgproduktion der Haut zu minimieren. Dabei ist es wichtig, nicht nur abends die Haut gründlich von Make-up, Staub, Schmutz und Schweiß zu reinigen, sondern auch am Morgen.

Legen wir also los: Mit Abschminktüchern kann in einem ersten Schritt oberflächlicher Schmutz entfernt werden. Danach Mizellenwasser auf ein Wattepad geben und das übergebliebene Make-up, Schmutz etc. damit entfernen. Mizellenwasser ist ein kleiner Hero der Gesichtsreinigung, denn die enthaltenen Tenside aus einem fettlöslichen Kern und einer wasserlöslichen Hülle reinigen euer Gesicht mit wenig Druck (nahezu) perfekt. Außerdem trocknet es die Haut weniger aus. Habt ihr danach noch das Gefühl, eure Haut fühlt sich immer noch nicht optimal gereinigt an, könnt ihr in einem letzten Schritt noch eine Reinigungsmilch oder einen Reinigungsschaum benutzen. 

Peeling

Unsere Haut unterliegt einem kontinuierlichen Erneuerungsprozess. Ein Peeling hilft dabei, eure Haut von abgestorbenen Hautzellen zu befreien, sodass sich die Darunterliegende schneller regenerieren kann und es zu keinen verstopften Poren kommt. Dabei solltet ihr darauf achten, dass das Peeling nicht zu grobkörnig ist, denn dies kann kleine Risse in der Haut hinterlassen. Am besten ihr mischt euch selber eines zusammen z.B. aus braunem Zucker oder Heilerde. Ein Peeling sollte aber dennoch höchstens 1-2 Mal pro Woche gemacht werden.

Gesichtsreinigungsbürste

Alternativ zum Peeling kann die Haut auch mit einer Gesichtsreinigungsbürste von abgestorbenen Hautschüppchen befreit werden. Aufpassen solltet ihr dabei besonders darauf, dass die Bürste immer ordentlich gereinigt wird, sonst bilden sich auf ihr schnell Bakterien und diese können bei der nächsten Anwendung Pickelchen hervorrufen.

Toner

Der Toner ist ein häufig unterschätztes Produkt und wichtiger Teil unserer Hautpflegeroutine, denn er ist jener Schritt, der die Reinigung abschließt und den pH-Wert der Haut neutralisiert. Durch ihn ist die Haut optimal auf die bevorstehende Pflege vorbereitet. Zusätzlich hilft er, Hautflecken und Pigmentstörungen aufgrund der Akne zu minimieren.

Teebaumöl

Eines unser liebsten Geheimwaffen für einen strahlenden Teint ist Teebaumöl. Seine entzündungshemmende & antibakterielle Wirkung bekämpfen Bakterien, verstopfte Talgdrüsen und verhindert die Entstehung von neuen Pickel. Entzündungen sollten aber nur punktuell behandelt werden, ein Tropfen auf der betroffenen Stelle reicht meistens schon aus.  

Zinksalbe

Pickelcreme

Eine Zinksalbe kann alternativ zu Teebaumöl verwendet werden. Zink ist ebenfalls entzündungshemmend und stoppt überschüssige Ölproduktion der Haut.

Feuchtigkeitspflege

Als letzte Schritt unserer Hautroutine kommt die Feuchtigkeitspflege. Der Mythos, dass pickelige Haut ausgetrocknet werden sollte, hält sich oft hartnäckig. Dabei ist tatsächlich das Gegenteil der Fall: Auch zu Unreinheiten neigende Haut benötigt Feuchtigkeit. Bei fettiger Haut und Mischhaut empfehlen sich wasserbasierte Gels oder Lotions, bei trockener Haut Cremes mit einem höheren Fettgehalt. Auch eure Feuchtigkeitspflege sollte keine Zusätze von komedogenen Inhaltsstoffen enthalten.

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