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Frauenhaut versus Männerhaut

Frauenhaut versus Männerhaut

Streift man heutzutage durch einen Drogeriemarkt, fällt eines auf: Die Bandbreite an Pflegeprodukten für Männer wird immer größer. Hautcremes oder Gesichtsmasken speziell für den Mann waren vor einigen Jahren noch nicht in den Regalen vertreten. Grund dafür, neben dem steigenden männlichen Schönheitsbewusstsein: Männerhaut unterscheidet sich in einigen Faktoren wesentlich von der Frauenhaut. Im folgenden Artikel versuchen wir die Unterschiede aufzuzeigen und geben Tipps, worauf Frau und Mann speziell achten sollen.

Der hormonelle Unterschied

Die Talgdrüsenproduktion der Haut wird durch unsere Geschlechtshormone geregelt. Bei Frauen übernehmen das die Östrogene, bei Männern Androgene (Testosteron). Der Unterschied ist, dass Androgene die Talgproduktion anregen, während Östrogene eben diese eher hemmen. Talg besteht aus Fettsäuren und Triglyceriden. Es wirkt wie ein Schutzschild und schützt unsere Haut vor Umwelteinflüssen, Krankheitserregern und Keimen.

Die Kehrseite der Medaille: Fettige Haut ist der optimale Nährboden für Mitesser, Pickel und folglich auch Akne. Unterschied: Männerhaut ist fettiger und besser vor Umwelteinflüssen geschützt, dafür aber anfälliger für Hautunreinheiten aller Art.

Frauenhaut ist weicher – Männerhaut ist robuster

Männerhaut ist robuster, weil sie um ca. 0,2 Millimeter dicker ist als die weibliche Haut. Grund dafür: Sie enthält einen höheren Anteil an Kollagen – ein hautstraffendes Eiweiß. Kollagenfasern wirken wie Gummibänder. Sie stützen die Zellen wie ein Korsett. Dadurch wird die Haut robuster und stabiler. Bei Frauen verlaufen diese Fasern parallel, bei Männern vernetzt. Diese Tatsache verleiht der Männerhaut eine noch höhere Stabilität.

Dazu kommt, dass der Säureschutzmantel männlicher Haut dicker ist, die Haut stärker durchblutet ist und dadurch äußere Umwelteinflüsse effizienter abwehren kann. Der höhere Melaningehalt von Männerhaut rundet das Robustheits-Package ab. Dadurch ist sie weniger anfällig gegenüber UV-Strahlung. Der Unterschied: Frauenhaut fühlt sich weicher an, ist aber aufgrund des geringeren Kollagen- und Melanin-Anteils und des dünneren Säureschutzmantels weniger robust.

Körperbehaarung und Bart

Das Hormon Testosteron ist nicht nur für die verstärkte Talgproduktion, sondern auch für die stärkere Körperbehaarung bei Männern verantwortlich. Männer haben dadurch eine viel ausgeprägtere Körperbehaarung als Frauen. Alleine in der Bartzone im Gesicht finden wir zwischen 5.000 und 30.000 Haare. Der Bart ist wohl die Achillesferse der männlichen Haut. Vor allem dann, wenn man ihn häufig nass abrasiert. Das führt nämlich zu vielen kleinen Verletzungen, Mikroentzündungen und Beschädigungen des Säureschutzmantels. Das wiederum beschleunigt den Alterungsprozess. Wenn man sich oft rasiert, dann sollte man dies nicht gegen die Haarwuchsrichtung tun, um Entzündungen der Haarwurzel zu vermeiden. Diese führen nämlich in weiterer Folge zu Pickeln und Pusteln. Das häufige Wechseln der Rasierklinge und ein eher sanfter Druck sorgen für eine hautfreundliche und vor allem saubere Rasur sowie unbeschädigte Haut. Das gilt übrigens nicht nur für das Männergesicht, sondern für den gesamten Körper bei Frau und Mann.

Die richtige Pflege für Frau und Mann

Wie wir wissen, hat Männerhaut generell einen höheren Fettanteil als Frauenhaut. Männer sollen deshalb nicht zusätzlich sehr fetthaltige Hautcremes benutzen, sondern eher zu feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten greifen. Nachdem Männerhaut ohnehin eher fettig ist, würde eine reichhaltige Fettcreme die Poren verstopfen. Talg kann nicht abfließen und es entsteht ein Talgpfropfen, der zu Mitessern und Pickeln führt. Das Zauberwort lautet daher Feuchtigkeit. Männerhaut verliert im Alter nämlich schneller an Elastizität als Frauenhaut.

Auch frische Hautzellen werden ab diesem Zeitpunkt langsamer produziert. Bis zum Alter von 35 haben Männer im Schnitt weniger Falten als Frauen, ab dann geht es aber im Vergleich rasanter. Das Auftragen von Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor ist für beide Geschlechter eine gute Faltenprävention an Sommer- und Urlaubstagen.

Pflegeprodukte für Frauenhaut dürfen – gerade auch in den Wintermonaten – reichhaltiger und mit höherem Fettanteil sein. Wer sich nicht sicher ist, welche Pflegeprodukte die richtigen sind, kann eine Hautanalyse bei einer professionellen Kosmetikerin oder einem Hautarzt durchführen lassen.

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Bildnachweis:

Shutterstock: ©wavebreakmedia

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