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Pickelstop Schwimmbad

Das Schwimmbad – eine Strapaze für die Haut?

Die warmen Sonnenstrahlen heben die Laune und treiben uns nach draußen. Im Schwimmbad und Pool werden wir zu wahren Wasserratten. Für die Haut kann das vermehrte Baden und Schwimmen aber schnell zur Strapaze werden. Wer die Sommerzeit gesund und schön genießen will, sollte die Wirkung von Chlor auf Haut und Haare nicht unterschätzen. Ein paar Pflegetipps sind deshalb unverzichtbar, damit die Haut von Kopf bis Fuß gesund bleibt.

Auch wenn es sich auf den ersten Blick unlogisch anhört, trocknet Wasser die Haut aus. Das Chlorwasser greift den Säureschutzmantel der Haut an. Hauteigene Fette, die unsere Haut geschmeidig und widerstandsfähig halten, werden durch zu viel Wasserkontakt regelrecht abgewaschen. Hier kommt der pH-Wert ins Spiel. Die Haut hat einen leicht sauren Wert, während Wasser grundsätzlich über einen neutralen pH-Wert verfügt. Der Körper versucht nun den pH-Wert auszugleichen. Das führt dazu, dass die Haut immer basischer wird und Feuchtigkeit verliert. Je öfter man ins Wasser geht – egal ob mit oder ohne Chlor, desto trockener wird die Haut, sofern man nichts dagegen unternimmt. Vorsicht ist auch mit offenen Wunden oder eitrigen Pickeln geboten. In Schwimmbädern besteht die Gefahr, dass sich eine Wunde infiziert, auch wenn dem Wasser bakterienabtötende Mittel zugesetzt werden. Je wärmer das Wasser, desto höher ist das Infektionsrisiko.

3 Pflegetipps im Überblick

Tipp 1: lauwarm Duschen

Nach einem Tag am Strand oder im Schwimmbad sollte die Haut gründlich abgeduscht werden, am besten mit lauwarmem Wasser. Fancy Duschgels und Badezusätze sind dabei eher fehl am Platz, da diese meist alkalische Inhaltsstoffe enthalten. Diese haben zusätzlich eine austrocknende Wirkung. Wer nicht aufs Duschgel verzichten mag, verwendet allenfalls pH-neutrale Produkte bzw. Duschöle, die in gut sortierten Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich sind.

Tipp 2: nicht rubbeln

Trockene Haut schuppt leicht, daher die Haut nach dem Duschen am besten sanft abtupfen statt grob abzurubbeln.

Tipp 3: gut gecremt

Anschließend sollte die Haut mit Feuchtigkeit und Fett versorgt werden, um die hauteigene Schutzbarriere zu stärken. Eine reichhaltige Körpercreme oder -lotion mit Inhaltsstoffen wie Urea oder Glycerin wirkt hier wahre Wunder. Diese Inhaltsstoffe geben der Haut die Feuchtigkeit, die sie beim Schwimmen verliert, wieder zurück. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Produkte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind. Bei unreiner Haut ist die Rückführung von Feuchtigkeit zwar ebenso wichtig, die Poren dürfen aber nicht „zugecremt“ werden, da sonst weitere Pickel und Mitesser drohen. Weniger geeignet ist eine Creme auf Fettbasis, die Parafine enthält. Parafine können die Talgdrüsen verstopfen und sich wie ein Schirm über die Haut legen. Dadurch können Schweiß und Talg nicht abfließen und führen zur Verstopfung der Poren. Bei trockener Haut hingegen darf das Produkt reichhaltiger sein als bei normalem Hauttyp.

Bildnachweis:

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